Kooperation und partnerschaftliche Zusammenarbeit bei notwendigen Sanierungsmaßnahmen im ehemaligen Thyssenhaus

Thyssenkruppp AG, Stadt Essen und FAKT AG zeigen Einvernehmen bei Zurücknahme der Klage gegen Unterschutzstellung

Essen – Am Rande des ersten Empfangs im Thyssenhaus nach der Übernahme der Immobilie durch die FAKT AG, kam es zwischen Vertretern der thyssenkruppp AG, der Stadt Essen und der FAKT AG zu konstruktiven Gesprächen mit bedeutungsvollem und einvernehmlichem Resultat. Die Klage gegen die (vorläufige) Unterschutzstellung soll noch in dieser Woche zurückgenommen werden.

Das Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Essen und die FAKT AG, als der neue Eigentümer des Thyssenhauses, sind zuversichtlich, dass eine Einigung für die notwendige Fassadensanierung der Immobilie sowohl unter den Aspekten des Denkmalschutzes als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erzielt wird. Die bereits geführten Gespräche diesbezüglich befinden sich auf gutem Wege und die involvierten Parteien zeigten sich zuversichtlich, die Gespräche schnell einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung zuzuführen.

„Die FAKT AG hat das Gebäude übernommen, um es zu revitalisieren und um es zu erhalten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der FAKT AG, Prof. em. Hubert-Schulte-Kemper, und betonte damit, dass sich die FAKT AG nicht gegen die Unterschutzstellung des Objektes stelle. Gleichzeitig müsse aber die Fassadensanierung, die technisch und energetisch erforderlich ist, in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen erfolgen.

Weiterhin wurde vereinbart, dass das Logo der thyssenkrupp AG, welches sich an der Gebäudefassade des ehemaligen Thyssenhauses befindet, kurzfristig demontiert und an das Ruhr Museum zur Archivierung übergeben wird.